Dies ist die zentrale Frage dieser beispiellosen Konferenz von Stefaan Missinne, einem belgischen Professor mit Wohnsitz in Österreich und Mitglied der Royal Geographical Society of London, und Olivier Cabayé, einem Historiker aus Albi mit Doktortitel in Geschichte.
Basierend auf jahrelanger Forschung und dem Studium von Archivdokumenten aus verschiedenen Ländern, (…)
Dies ist die zentrale Frage dieser beispiellosen Konferenz von Stefaan Missinne, einem belgischen Professor mit Wohnsitz in Österreich und Mitglied der Royal Geographical Society of London, und Olivier Cabayé, einem Historiker aus Albi mit Doktortitel in Geschichte.
Gestützt auf jahrelange Forschung und das Studium von Archivdokumenten aus verschiedenen Ländern präsentieren die beiden Autoren neue Perspektiven auf Louis Boulengier, einen Gelehrten aus Albi im frühen 16. Jahrhundert.
Dieses kürzlich von Cambridge Scholars Publishing zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit veröffentlichte Buch beleuchtet Boulengiers einzigartige historische Rolle bei der Verbreitung geografischen Wissens in einer Zeit, als die Welt durch die großen Entdeckungen grundlegend verändert wurde. Es wirft ein neues Licht auf einen bemerkenswerten Kupferstich von 1508, die älteste bekannte Geburtsurkunde Amerikas, die in einer New Yorker Bibliothek aufbewahrt wird und eine Weltkarte im gleichen Maßstab wie Leonardo da Vincis Globus von 1504 zeigt. Darüber hinaus werden die Umstände erörtert, die 1507 zur ersten urkundlichen Erwähnung des Namens „Amerika“ führten.
Dieser Vortrag lädt die Öffentlichkeit zu einer authentischen historischen Erkundung ein, die antike Dokumente, Karten und bisher unbekannte Entdeckungen miteinander verbindet, um unser Verständnis einer wichtigen historischen Episode im Allgemeinen und eines Bewohners von Albi im Besonderen zu erweitern. Eine faszinierende Begegnung, die uns die Welt so entdecken lässt, wie sie 800 Jahre nach der Entstehung der Mappa Mundi von Albi – seit 2015 im UNESCO-Weltdokumentenerbe verzeichnet – imaginiert wurde.
Diese Konferenz findet im Auditorium des Toulouse-Lautrec-Museums statt.